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12.12.2011    Gesundheitspolitik Newsmeldung versenden Drucken

Abschaffung der Praxisgebühr unverzüglich in Angriff nehmen

Die Praxisgebühr habe sich als gänzlich ungeeignet erwiesen, die Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen sinnvoll zu steuern. Stattdessen habe sie lediglich zu mehr Bürokratie in der Praxis geführt…

Berlin - Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat den Regierungsfraktionen bei ihren Plänen zur Abschaffung der Praxisgebühr "uneingeschränkte Unterstützung" zugesagt. „An dieser Stelle kann die Politik unter Beweis stellen, dass sie in der Lage ist, seit langem erkennbaren Unsinn auch unverzüglich zu beenden“.

Die Praxisgebühr habe sich als gänzlich ungeeignet erwiesen, die Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen sinnvoll zu steuern. Stattdessen habe sie lediglich zu mehr Bürokratie in der Praxis geführt. Reinhardt: "Der Hartmannbund ist bereit, unverzüglich in einen konstruktiven Dialog darüber einzutreten, wie die Praxisgebühr durch sinnvolle Steuerungsinstrumente zu ersetzen ist.

In diesem Zusammenhang muss auch über die Option einer sozial ausgewogenen Beteiligung von Patientinnen und Patienten an den durch sie ausgelösten Leistungen gesprochen werden." Ziel müsse bei allen Bemühungen sein, dass der Patient im Krankheitsfall ohne Hürden und unkompliziert ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen kann, aber der ungeregelte und wahllose Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen medizinisch sinnvoll und bürokratiearm gesteuert werde. •

Quelle: Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.



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