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20.11.2006    Studium & Weiterbildung Newsmeldung versenden Drucken

Bundesweit erstes "Zentrum für Pflegelehrerinnenbildung und Schulentwicklung im Gesundheitswesen" eröffnet

Die Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe wurde in Deutschland erst durch einen längeren Prozess in Hochschulstudiengänge überführt; nachwievor verfügen etwa 75 Prozent der aktiven Pflegelehrer(innen) im Gesundheitswesen nicht…

Köln - Erstmals Fortbildungsangebote wie sie für das Lehramt sonst an Landesinstituten und Studienseminaren bestehen. Das bundesweit erste Zentrum für Pflegelehrerinnenbildung und Schulentwicklung im Gesundheitswesen wurde nun an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen eröffnet: ein systematisches Begleit-, Beratung- und Unterstützungsangebot wie es für andere Bereiche des Lehramts in Form von Studienseminaren und Landesinstituten bekannt ist.

Es wird geleitet von Professorin Gertrud Hundenborn. Die Ergebnisse zahlreicher Forschungsprojekte fließen nun in die Fortbildungsangebote ein. Das Zentrum ist integriert in das Institut für Forschung und Weiterbildung der Hochschule. Die inhaltliche Verantwortung des Zentrums liegt beim Fachbereich Gesundheitswesen der KFH NW.

Die Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe wurde in Deutschland erst durch einen längeren Prozess in Hochschulstudiengänge überführt; nachwievor verfügen etwa 75 Prozent der aktiven Pflegelehrer(innen) im Gesundheitswesen nicht über einen Hochschulabschluss: sie fordern regelmäßige weiterbildende Qualifizierungsmaßnahmen im Rahmen ihrer professionellen Berufsausübung ein. Für Absolventen und Absolventinnen der inzwischen etablierten Pflegestudiengänge wird das neue Zentrum ein Angebot für die Berufseinmündungsphase eröffnen, eine dem Referendariat in anderen Lehramtsbereichen vergleichbare Qualifizierungsmaßnahme. Die Nachfrage erstreckt sich hier beispielsweise auf den Ausbau der pädagogisch-praktischen Lehrkompetenz, auf die Unterstützung in der Lehrplan-Entwicklung, -Implementation und -Evaluation sowie auf die Beratung bei der Entwicklung traditionell geteilter Ausbildungen zu neuen, integrierten Formen der Ausbildung ("Generalistische Ausbildung").

Das Zentrum entwickelt schließlich spezifische Fortbildungsangebote für einzelne Pflegeschulen. Von der Leiterin des Zentrums gewählt und vom Senat der KFH NW bestätigt wurde die weibliche Form im Namen des Zentrums, um der tatsächlichen Geschlechterverteilung unter den Lehrkräften im Gesundheitswesen Rechnung zu tragen. •

Weitere Informationen:
http://www.kfhnw.de



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