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11.05.2006    Politik - Landesebene Newsmeldung versenden Drucken

Gemeinsame Ausbildungsmodelle in
Alten- und Krankenpflege schaffen zukunftsfähigen Beruf


In Bayern haben im Schuljahr 2004/2005 fünf Schulen begonnen, die neuen Ausbildungsgänge zu erproben. Im neuen Schuljahr sind drei weitere Schulen hinzugekommen, von denen zwei eine generalistische Ausbildung anbieten“, erklärte Bayerns Sozialministerin…

München - „Mit der gesetzlich verankerten Möglichkeit, gemeinsame Ausbildungsmodelle in der Alten- und in der Krankenpflege zu erproben, wurden die Weichen für einen international anerkannten, zukunftsfähigen und attraktiven Beruf gestellt. In Bayern haben im Schuljahr 2004/2005 fünf Schulen begonnen, die neuen Ausbildungsgänge zu erproben. Im neuen Schuljahr sind drei weitere Schulen hinzugekommen, von denen zwei eine generalistische Ausbildung anbieten“, erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute zum Tag der Krankenpflege am morgigen Freitag, 12. Mai.

Am Ende dieser Ausbildung könne die Erlaubnis sowohl für die Kranken- und Kinderkrankenpflege als auch für die Altenpflege erteilt werden. „Darüber hinaus haben seit diesem Schuljahr besonders motivierte und leistungsfähige Schüler mit mittlerem Schulabschluss die Möglichkeit, an Berufsfachschulen des Gesundheitswesens - zusätzlich zum Berufsabschluss - auch die allgemeine Fachhochschulreife zu erwerben. Berufspolitisch ist dies ein Meilenstein, da damit die Möglichkeit eröffnet wird, im Anschluss an die Berufsausbildung einen der neu entstandenen Studiengänge im Bereich Pflege absolvieren zu können“, betonte die Ministerin.

Um eine bedarfsgerechte, am aktuellen Stand der Pflegewissenschaft orientierte Pflege und Betreuung gewährleisten zu können, reiche nach den Worten der Ministerin eine fundierte Ausbildung alleine nicht aus. Vielmehr müssten sich Pflegekräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Gerade vor dem Hintergrund, dass etwa jeder zweite Pflegeheimbewohner altersverwirrt sei, gelte dies insbesondere für den Bereich der Gerontopsychiatrie.

Stewens: „Neben einem Gewinn an fachlichem Know-how in den Einrichtungen, das den pflegebedürftigen Menschen zugute kommt, tragen regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen auch zu einer Verbesserung der beruflichen und persönlichen Zufriedenheit und damit zu einer Verringerung der Personalfluktuation sowie der Krankheitsraten bei. Das Sozialministerium hat daher in den letzten zehn Jahren Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung mit den Schwerpunkten Gerontopsychiatrie, Supervision und Heimmanagement mit rund 14 Millionen Euro unterstützt.“•



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